Joghurt-Maulbrot

Am Wochenende bin ich endlich wieder einmal dazu gekommen, ein neues Brotrezept auszuprobieren.

Mich hat sofort die spezielle Form des Brotes angesprochen, die aussieht wie ein Maul und dem Brot den Namen gibt, so dass ich mich sofort entschieden habe, es zu backen.

Wenn es draußen wärmer wird, backe ich gerne leichtere Brote, ohne oder nur mit einem geringen Anteil an Roggenmehl wie dieses. Es ist ein helles Mischbrot aus 80% Weizen- und 20% Roggenmehl. Zusätzlich kommen den Brotteig noch 150 Gramm Joghurt, ich hatte noch einen passenden Rest vom selbstgemachten ‘Griechischen Sahnejoghurt’, den ich dafür verwendet habe.

 


 

Anders als im Rezept angegeben, habe ich gleichzeitig mit dem Sauerteig zusätzlich einen Hefevorteig zubereitet und beide unter den gleichen Bedingungen reifen lassen. So bekommt das Brot noch etwas mehr Aroma.
 

 

Das Brot hat eine dünne knusprige Kruste und eine saftige weiche, etwas wollige Krume, die mir ausgesprochen gut gefällt. Der Roggenanteil verleiht ihm einen leicht herzhaften Geschmack.

Ein Brot, das zu allen Belägen passt und das wegen seiner Form ein richtiger Hingucker ist.

 

Titel: Joghurt-Maulbrot
Kategorien: Brot, Sauerteig, Weizen, Roggen, Joghurt
Menge: 1 Laib

Zutaten

H FÜR DEN SAUERTEIG
24 Gramm Roggenanstellgut, aufgefrischt
120 Gramm Roggenmehl Type 1150
96 Gramm Wasser, 28°C
H FÜR DEN HEFEVORTEIG
150 Gramm Weizenmehl Type 1150
150 Gramm Wasser, 28°C
1 Gramm Hefe
H FÜR DEN BROTTEIG
Sauerteig
Hefevorteig
80 Gramm Roggenmehl Type 1150
650 Gramm Weizenmehl Type 1050
9 Gramm Hefe
150 Gramm Joghurt, selbstgemachter Sahnejoghurt
18 Gramm Salz
254 Gramm Wasser, 28°C

Quelle

eigene Zubereitung nach Brotland Deutschland- Spezialbrote
Erfasst *RK* 23.05.2011 von
Chaosqueen

Zubereitung

SAUERTEIG

Anstellgut im Wasser auflösen und mit dem Mehl vermischen. Bei 26-28°C zwischen 12-16 Stunden reifen lassen.

HEFEVORTEIG

Hefe im Wasser auflösen und mit dem Mehl vermischen. Bei 26-28°C zwischen 12-16 Stunden reifen lassen.

BROTTEIG

Die Hefe im Wasser auflösen, dann alle Zutaten in 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten bei 28°C ruhen lassen, bei geringerer Temperatur die Zeit etwas erhöhen.

Den Teig auf eine gemehlte Arbeitsfläche geben, einmal kurz durchkneten und zu einem langen Laib formen. Den Teigling mit dem Schluss nach oben in ein gemehltes 38-40 cm langes Gärkörbchen geben und abgedeckt bei 28°C ca. 60 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den, möglichst mit einem Backstein bestückten, Backofen auf 250°C vorheizen.

Den oben liegenden Schluss des Teiglings mit Wasser bestreichen und das eine Ende des Teiglings über das andere klappen. Der Schluss befindet sich nun auf der Innenseite und ist nicht mehr zu sehen.

Den Teigling vorsichtig auf einen mit Grieß bestreuten Backschieber oder ein Backblech legen und unter Schwaden einschießen.

Mit fallender Temperatur 20 Minuten bei 250°C, 10 Minuten bei 240°, 10 Minuten bei 220°C und 15 Minuten bei 210°C backen.

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6 Nachrichten zu “Joghurt-Maulbrot”

  1. Jutta sagt:

    Ich muss gestehen, dass mir die Form auf Anhieb nicht gefallen hat. Die Scheiben wiederum sehen toll aus. Das nennt sich jetzt wohl Dilemma :-) Ach, ich leg ein Handtuch beim Schneiden drüber und backe es einfach nach.

  2. Trudi sagt:

    Hallo Chaosqueen,

    das Brot sieht sehr lecker aus und ich werde es morgen backen! Vielen Dank für die Anregung….

    Herzliche Grüße
    Trudi

  3. Trudi sagt:

    Hallo Chaosqueen,
    ich hab mich getraut und das Maulbrot gebacken. So versiert bin ich im Brotbacken noch nicht und mit freigeschobenen Broten hab ich meist noch meine Probleme, aber es hat (trotz des recht weichen Teiges) super geklappt und das Brot hat ein tolles Maul bekommen, ist super aufgegangen und duftet zum niederknien…..

    Nochmals herzlichen Dank für die Inspiration!
    Liebe Grüße
    Trudi

  4. chaosqueen sagt:

    @Jutta
    Mich hat die etwas skurile Form sofort begeistert. Du hast allerdings Recht, die Scheiben machen noch viel mehr her. ;-)

    @Trudi
    Es freut mich, dass ich Dich mit dem Rezept inspirieren konnte und Du mit dem Nachbacken so erfolgreich warst.

  5. Maulbrot – das ist ein lustiger Name! Die Krume gefällt mir sehr.

  6. chaosqueen sagt:

    @Petra
    Der Name ist sehr ungewöhnlich, aber irgendwie doch sehr passend.
    Das Rezept werde ich sicher wieder backen, auch ‘mal in ovaler oder runder Form, denn es hat wunderbar geschmeckt und sich gut frischgehalten.

Ich würd' mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen

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