Als Andrea von Einfach guad vor knapp zwei Wochen ein Spätzlegericht verbloggt hat, laufe ich nach Spätzle lechzend durch die Gegend.

Nachdem ich mir eine passende Beilage, mit der ich auch Herrn C. eine große Freude machen kann, überlegt hatte, stand den Spätzle nichts mehr im Wege. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Spätzle gemacht habe, demnach muss es wirklich schon sehr lange her sein.

Das Rezept für den Spätzleteig stammt aus dem Themomix-Forum Virus Culinarius, kann aber genauso gut auch ohne Thermomix hergestellt werden. Da meine stille Hoffnung, eines der Chnöpfler-Sets aus Zorras Kulinarischem Adventskalender zu gewinnen, leider nicht in Erfüllung gegangen war, habe ich meine Spätzle-/Kartoffelpresse verwendet. Der Teig ließ sich sehr gut verarbeiten und das Ergebnis waren schöne, richtig lange Spätzle. Eigentlich mag ich die kurzen, dickeren Knöpfle lieber, dazu muss der Teig dann etwas fester sein.

Zu den Spätzle gab es ein Geschnetzeltes mit Champignons, das es während meiner Kindheit öfter, aber jetzt schon sehr lange nicht mehr gab. Das Besondere daran ist, dass Schweinelendchen, in sehr dünne Scheiben geschnitten und in Butterschmalz angebraten werden.

Für mich waren die Spätzle mindestens genauso lecker wie das Geschnetzelte, und die Kombination von beidem war einfach wunderbar.

Von den Spätzle sind noch genug übrig geblieben, dass wir im Laufe der Woche noch einmal welche genießen können. Ich denke, Spätzle wird es demnächst regelmäßiger geben. Der Aufwand ist gering und wenn man die Spätzlepresse sofort mit kaltem Wasser abspült, hält sich der Reinigungsaufwand auch in Grenzen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Spätzleteig (TM)
Kategorien: Beilage, Nudeln
Menge: 6 Portionen

Zutaten

600 Gramm Mehl (*Dunst)
5 Eier
250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 Teel. Salz

Quelle

Virus Culinarius – Spätzleteig von dresevel
Erfasst *RK* 24.01.2010 von
Chaosqueen

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixtopf füllen und auf Stufe 5 mit Sichtkontakt zu einem homogenen Teig vermischen.

Anmerkung:
Durch die Kohlensäure im Mineralwasser werden die fertigen Spätzle fluffiger.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schweinegeschnetzeltes mit Champignons
Kategorien: Fleisch, Champignons
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1 Schweinelendchen, ca. 400 Gramm
600 Gramm Champignons
2 Schalotten
200 ml Sahne
200 ml Weißwein
Sojasauce
Butterschmalz
Pfeffer
Salz

Quelle

altes Familienrezept
Erfasst *RK* 24.01.2010 von
Chaosqueen

Zubereitung

Das Schweinelendchen der Länge nach in Alufolie einwickeln und im TK angefrieren und dann in 2-3 mm dicke Scheiben schneiden.

Champignons putzen und in breite Scheiben schneiden.

Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.

Etwas Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und das Fleisch in zwei Portionen anbraten. Im Anschluss daran die Champignons ebenfalls in zwei Portionen anbraten, mit der zweiten Portion die Schalottenwürfel mitbraten.

Fleisch und Champignons in die Pfanne geben, den Weißwein hinzugeben und zwei Minuten köcheln lassen. Mit der Sahne angießen und mit etwas Sojasauce, Pfeffer uns Salz abschmecken.

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11 Nachrichten zu “Geschnetzeltes mit Spätzle”

  1. Schnick Schnack Schnuck (Gast) sagt:

    Deine sehen wirklich formschön aus. Angebraten mag ich sie aber auch lieber.

  2. Buntköchin (Gast) sagt:

    Da bin ich ganz deiner Meinung, dass es sich lohnt die Spätzle selber zu machen. Mit Resten kann man auch etwas leckeres überbackenes machen.

  3. luna2004 sagt:

    Selbstgemachte Spätzle sind schon was Feines. Und kann man gar nicht mit den gekauften vergleichen! Ein richtig schönes Essen bei dem kalten Wetter!

  4. lamiacucina sagt:

    angebraten schmecken sie noch besser als frisch. Leibspeise !

  5. Susa (Gast) sagt:

    Ich muss mich den Spätzle-Lobgesängen anschließen. Schmecken selbstgemacht einfach fantastisch, die Zubereitung ist für jeden zu bewältigen und Reste kann man sogar einfrieren.

    In Kombination mit Geschnetzeltem übrigens mein Mama-Lieblingsessen, dass wir uns heute immer noch bei ihr vorbestellen.

  6. Andrea (Gast) sagt:

    will ich Spätzle :-) Sieht ja wirklich lecker aus mit dem Geschnetzeltem mmmmh! Ich glaube, das muss es dieses Wochenende auch geben :-)

  7. @Buntköchin
    Nudeln mache ich ja auch am Liebsten selbst und gerade wegen des Eigehaltes lohnt es sich bei Spätzle erst recht. Genau, Käsespätzle!

    @luna2004
    Ja und es geht auch noch so einfach und schnell. Gekauft werden Spätzle bei uns bestimmt nicht mehr.

    @lamiacucina
    Ich habe ja noch einen Rest im Kühlschrank. Angebratene Nudeln mag ich auch sehr gerne, das ist ja ähnlich.

    @Susa
    Die selbstgemachten Spätzle sind auch viel fluffiger. Das mit dem Einfrieren muss ich ausprobieren.

    Wenn ich in den Semesterferien nach Hause gekommen bin, musste es auch immer mindestens einmal Geschnetzeltes geben.

    @Schnick Schnack Schnuck
    Danke für das Kompliment, der Teig war aber auch klasse und hatte die perfekte Konsistenz.

    @Andrea
    Du bist ja überhaupt Schuld daran!
    Hast mir mit Deinen Spätzle den Mund so wässrig gemacht, dass ich selbst welche machen musste.
    Das Geschnetzelte ist wirklich lecker und schnell gemacht.

  8. Zorra sagt:

    bald mal wieder einen Chnöpfler zu gewinnen. ;-) Bis dahin kannst du auch dir Rückseite der Röstiraffel verwenden, so mache ich meine Chnöpfli. Das Rezept für das Geschnetzelte ist notiert.

  9. Susanne G. (Gast) sagt:

    Lecker, Preiswert und super schnell zubereitet. Meine Kids lieben Nudeln, daher ein suepr gutes Rezept, das es in Zukunft nun mal öfters gibt.

  10. Da ich keine Rostiraffel habe, werde ich weiterhin Spätzle anstelle der Chnöpfli machen und auf ein neues Gewinnspiel warten.
    Ich bin gespannt, wie Euch das Geschnetzelte schmeckt. Ich mag die dünnen gebratenen Fleischscheibchen so gerne.

  11. Es freut mich dass DIr das Rezept gefällt.
    Ich liebe Nudeln in allen Formen und Variationen, Herr C. glücklicherweise ebenso.

Ich würd' mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen

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