BreadBakingDay #15 bbd #15 Festive Breads is hostet by Annarasa from ANNARASA – ESSENCE OF FOOD.

Festive Breads is a wonderful theme for a bbd in december and I am very anxious to see the variety of the blogged breads.

Ich habe lange überlegt, welches Rezept ich für diesen Event einreichen soll und habe mich, nachdem ich das Türchen #21 des Kulinarischen Adventskalenders, der auch in diesem Jahr wieder von Zorra ausgerichtet wurde, geöffnet habe, spontan für den Pandoro entschieden.

Ulrike von Küchenlatein hat das Rezept für den Pandoro der Schwestern Simili für diesen Tag eingestellt, welches von ihr bereits erfasst und verbloggt wurde.

Eine entsprechende Form hatte ich mir bereits zugelegt, diese allerdings wegen Zeitmangels noch nicht verwendet.

Die Zubereitung des Rezeptes nimmt einige Zeit in Anspruch, aber der Erfolg rechtfertigt den Aufwand voll und ganz. Allein der Geruch, der während des Backens durch das Haus zog war unbeschreiblich.

Spätestens im nächsten Jahr werde ich das Panettone-Rezept der Schwestern Simili ausprobieren.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Il Pandoro – Simili
Kategorien: Brot, Kuchen, Italien
Menge: 1 Pandoro

Zutaten

H BACKSTARKE MEHLMISCHUNG
180 Gramm Weizenmehl Type 405
135 Gramm Weizenmehl, Type 550
135 Gramm Manitobamehl
H VORTEIG
1 1/2 Teel. Trockenhefe
60 Gramm Lauwarmes Wasser
50 Gramm Mehlmischung, backstark
1 Teel. Zucker
1 Eigelb, Größe M = 20 g
H 1. TEIG
200 Gramm Mehlmischung, backstark
0,9 Gramm Trockenhefe bzw. 1/8 TL gehäuft
25 Gramm Zucker
30 Gramm Butter
2 Teel. Wasser
1 Ei, Größe M
H 2. TEIG
200 Gramm Mehlmischung, backstark
100 Gramm Zucker
2 Eier, Größe M
1 Teel. Salz
1 Vanillestange, das Mark
H SOWIE
140 Gramm Butter; Zimmertemperatur; zum Eintourieren

Quelle

nach
Sorelle Simili
Pane e roba dolce
bei Chili & Ciabatta
Erfasst *RK* 18.12.2008 von
Ulrike Westphal

Zubereitung

Zunächst für die backstarke Mehlmischung alle drei Mehlsorten gut miteinander vermengen.

Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen, den Zucker, Eigelb und Mehl zugeben und alles mit dem Holzlöffel zu einem glatten Teig verschlagen. Abgedeckt etwa 50-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für den ersten Teig dem Vorteig die im Wasser aufgelöste Hefe sowie Zucker, Mehl und Ei zugeben. Mit der Küchenmaschine (Petra: Handrührer mit Knethaken) zu einem glatten Teig verkneten, dann die weiche Butter in Flöckchen unterkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für den zweiten Teig den ersten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und Ei, Zucker, Mehl, Salz und die Vanille zufügen und alles 8-10 Minuten verkneten. Den Teig zu einem Ball formen und in eine gebutterte (Petra: geölte) Schüssel legen. Abgedeckt etwa 1-1 1/2 Stunden gehen lassen, dann für mindestens 30-40 Minuten oder über Nacht (8-12 Stunden – Petra: etwas länger) in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu einem Quadrat auseinanderdrücken. Die weiche Butter in Flöckchen in Form eines versetzten Quadrats auf dem Teig verteilen (die Ecken bleiben so frei). Die vier Ecken des Teiges zur Mitte einschlagen und festdrücken, so dass die Butter eingeschlossen ist. Den Teig vorsichtig zu einem Rechteck ausrollen. Den Teig wie einen Geschäftsbrief zusammenfalten, so dass man drei Lagen erhält. Den Teig abgedeckt 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig erneut ausrollen, zusammenfalten und wieder für 15-20 Minuten kalt stellen.

Den Teig ein drittes Mal ausrollen, zusammenfalten und kalt stellen.

Währenddessen die Backform vorbereiten: Ein quadratisches Stück Alufolie (etwa 33 cm Kantenlänge) bereit legen. Die Sternform mit weicher Butter sehr gut ausbuttern (Pinsel). Die Form umdrehen und die Alufolie auf die Form legen und festdrücken, so dass man einen Abdruck erhält. Die Folie vorsichtig abnehmen und nun so in die Form legen, so dass sie sich der Sternform anpasst. Die Form mitsamt der Alufolie nochmals gut ausbuttern, dabei besonders die Spitzen gut bepinseln.

Den Teig nun zu einer Kugel formen und mit der glatten Seite nach unten in die vorbereitete Sternform (19-20 cm Höhe, etwa 3 l Inhalt) oder eine andere Form setzen.

Abgedeckt gehen lassen, bis der Teig den oberen Rand leicht überragt
- das kann einige Stunden dauern (Ulrike und Petra: 5 Stunden. Evtl. Form in die Mikrowelle mit angelehnter Türe stellen).

Das Pandoro im auf 160°C vorgeheizten Backofen auf dem untersten Rost 60 Minuten mit Alufolie abgedeckt Minuten backen. Unbedingt die interne Temperatur messen. Bei mir lag die etwa bei 60°C, an einem Stäbchen blieb nichts mehr hängen.

Das Pandoro so lange im ausgeschalteten Backofen stehen lassen, bis eine interne Temperatur von mindestens 85°C, besser 90°C erreicht ist, ansonsten ist das Pandoro innen klitschig.

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5 Nachrichten zu “Bread Baking Day #15: Festive Breads – Il Pandoro – Simili”

  1. ostwestwind sagt:

    kann ich nurempfehlen, der Pandoro ist dir sehr gut gelungen.

  2. Eva (Gast) sagt:

    Ich hab ihn ja auch von Petra nachgebacken (http://deichrunner.typepad.com/mein_weblog/2008/12/nachgebacken-il-pandoro.html) und wir sind genau so begeistert davon wie sie und wie anscheinend auch ihr! – Wo findet man das Panettone-Rezept der Schwestern Simili?

  3. @ostwestwind
    Danke für das Lob, dann werde ich den Pandoro ‘mal auf die Nachbackliste nehmen

    @Eva
    Deine Version gefällt mir ebenfalls sehr gut und wir waren wirklich begeistert vom Geschmack.
    Hier der Link zum Panettone: http://ostwestwind.twoday.net/stories/2960094/

  4. gine (Gast) sagt:

    Mmmm .. sieht gut aus :-)!

  5. Glenda (Gast) sagt:

    Your bread looks so good!

Ich würd' mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen

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